Sie sind Beschaffer oder Designer im Bereich Hotelbäder und kennen das Problem: Keramik-Waschbecken entwickeln mit der Zeit unerwünschte Verfärbungen, hartnäckige Kalkablagerungen und sind schwer zu reinigen. Dieses Ärgernis mindert nicht nur den optischen Gesamteindruck, sondern erhöht erheblich den Reinigungsaufwand und die Betriebskosten – ein Problem, das Sie als Profi unbedingt vermeiden möchten.
Die Glasuroberfläche bestimmt maßgeblich die Antifouling-Eigenschaften eines keramischen Waschbeckens. Klassische Glasuren weisen eine mikroporöse Struktur auf, die Schmutzpartikel und Wasser in die Oberfläche eindringen lässt. Dies führt zu gelblichen Verfärbungen und schwer entfernbaren Ablagerungen.
Hochwertige Nano-Glasuren hingegen nutzen Nanotechnologie, um die Poren fast vollständig zu schließen und so eine besonders glatte, wasserabweisende Oberfläche zu schaffen. Resultat ist eine deutlich verbesserte Resistenz gegen Ablagerungen und Verfärbungen. Selbst ölige oder mineralhaltige Verschmutzungen lassen sich leicht abwischen.
Einer der zentralen Messwerte für die Qualität von Keramik ist die Brenntemperatur. Waschbecken, die bei Hochtemperaturen um 1250°C gebrannt werden, erreichen eine dichte, hochkristallisierte Keramikstruktur. Dies sorgt für eine geringere Porosität und lange Haltbarkeit der Oberfläche.
Die Wasseraufnahme sollte unter 0,1 % liegen – das ist ein international anerkannter Qualitätsstandard. Ein niedriger Wert bedeutet, dass kaum Feuchtigkeit in das Keramikmaterial eintritt, wodurch Kalk- und Schmutzablagerungen erheblich reduziert werden.
Branchenstandard-Referenz:
Die europäische REACH-Verordnung sowie amerikanische ANSI/ASHRAE-Standards setzen diese Materialparameter als Mindestanforderung für langlebige, hygienische Keramikprodukte im gewerblichen Bereich.
Gerade in Hotels mit hoher Frequentierung schlägt sich die Antifouling-Qualität eines Waschbeckens unmittelbar in den Reinigungsintervallen und dem Pflegeaufwand nieder. Keramik mit erhöhter Wasseraufnahme und klassischer Glasur erfordert oft doppelt so viel Zeit und kostspielige Reinigungsmittel.
Ein Beispiel aus der Praxis: Bei der Umrüstung eines 5-Sterne-Hotels in München reduzierte sich dank eines Nano-Glasur-Waschbeckens die Reinigungszeit pro Einheit um über 30 % – bei täglich 100 Einheiten bedeutet das eine enorme Einsparung an Personalkosten und Reinigungsmaterial.
Neben der reinen Materialqualität spielt im modernen Hotelinterieur das Design eine große Rolle. Ultradünne Beckenränder sparen wertvollen Raum ein und fügen sich nahtlos in schlanke Waschtischunterschränke ein – ohne Kompromisse bei Stabilität oder Funktionalität.
Die Kombination aus Nano-Glasur und innovativem Design steigert die Nutzerzufriedenheit und reduziert Wartungskosten erheblich – ein klarer Wettbewerbsvorteil für Ihre Projekte.